Speinshart. Die Marianische Männercongregation Regensburg hatte am Sonntag, den 11. Oktober 2026 zum Hauptfest für die nördlichen Bezirke in die Klosterkirche nach Speinshart geladen.
Nach dem Sammelrosenkranz und dem feierlichen Einzug begrüßte Zentralpräses Monsignore Thomas Schmidt neben den Sodalen besonders den Bezirkspräses Pater Johannes Bosco. Er betonte, dass ein Hauptfest immer etwas Besonderes sein muss: ein immer wiederkehrender Impuls zur Neuausrichtung auf die wirklich wichtigen Dingen im Leben eines Sodalen.
Ausgehend vom Tagesevangelium, in dem Gott zu einen Festmahl einlädt, aber die Gäste ausbleiben, stellte der Zentralpräses in seiner Predigt mehrere Fragen in den Raum: Wie fühlt sich jeder Einzelne von uns angesprochen – und eingeladen? Welche Beziehung haben wir zu Gott nicht nur beim Hauptfest? Was treibt uns an? Ist uns die regelmäßige Teilnahme nur zur Tradition geworden? Und was bedeutet es, ein Sodale der Marianischen Männerkongregation zu sein? Viele Frage, die von jedem einzelnen Sodalen nach seinem Gewissen zu beantworten sind. Zusammenfassend gilt für die Sodalen der MMC, die ihren Glauben ernsthaft leben: Gott wird zur Mitte des Lebens und bereitet uns ein Festmahl vor, nicht nur für den Tisch des Lebens hier am Altar, sondern auch für unser Herz und unsere Seele und das über den Tod hinaus. Denn „Gott lässt uns nicht allein!“ Und als Sodalen dürfen wir auf die Fürsprache Mariens bei ihrem Sohn, unseren Herrn Jesus Christus vertrauen.
Im Verlauf des Festgottesdienstes wurde drei Männer als Neusodalen aufgenommen und auch das neue Banner der Pfarrcongregation Vohenstrauß gesegnet. Das Banner ist mehr als ein Stück Stoff. Es ist ein Zeichen. dass den Sodalen Gott und der Glaube wichtig sind. Dies kann man schon aus den Farben des Banners ablesen. Blau, die Farbe des Himmels und weiß das Zeichen unseres Herrn Jesus Christus. Mit dem Segen und dem „Te Deum“ endete der Festgottesdienst.
Beim anschließenden Konvent im Klostergasthof stellte sich der neue Präfekt Peter Pilz vor. Bezirksobmann Max Pravida dankte allen Anwesenden, vor allen auch dem Bezirkspräses Pater Johannes Bosco für dessen Engagement. Er nimmt sich immer wieder Zeit für die MMC, obwohl er mehrere Pfarreien zu betreuen hat. Pater Johannes Bosco bedanke sich bei seinem Grußwort bei den Ruhestandsgeistlichen, die ihn unterstützen und wies auf deren Wichtigkeit hin. Der Zentralpräses ging in diesem Zusammenhang auf die immer schwieriger werdende Lage für die Priester ein und forderte auf, sie zu achten, für sie zu beten und ihnen zu helfen, wo es nur möglich sei. Denn wenn es keine Hirten mehr gibt, geht auch die Herde verloren.
„Alles wird gut, wenn wir den Herrgott und seine Mutter hochhalten.“ Mit diesen Worten schloss der Zentralpräses Msgr. Thomas Schmidt das Hauptfest.
Autoren: Ewald Oppl, Helmut Konrad, MMC R
Fotos: Helmut Konrad, Konrad Uschold


im Festgottesdienst beim MMC Hauptfest
