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Zentral: Beim Emmausgang brannte das Herz der Sodalen …

– für den Frieden in der Welt

– für den Erhalt der Wallfahrtskirche -Dechbetten

Seit dem Jahr 1602 erfüllt die MMC Regensburg (bis auf wenige Ausnahmen) jährlich das Gelübde mit der Wallfahrt von St. Jakob zum Gnadenbild in der Dechbettener Wallfahrtskirche. Nun ist die Kirche von der Diözese” in Ruhe” versetzt worden, weil für die Sanierungsmaßnahmen angeblich nicht ausreichend Geld zur Verfügung stünde, obwohl die Stiftung aus dem Verkauf von Grundstücken über 1 Mio. Euro erzielt hatte. Dieses gehöre lt. Bistumsverwaltung zum sog. Grundstockvermögen, was aber nach anderer Ansicht zumindest für den größten Teil als Umschichtungsgewinn nicht zutreffend sei. Wegen der Schließung der Wallfahrtskirche musste die MMC in die nahegelegene Prüfeninger Schlosskirche ausweichen.

Auf dem Pilgerweg beteten die rd. 50 Sodalen mit ihren 20 Bannern den glorreichen Rosenkranz mit Einfügungen und Gebeten für den Frieden, der in diesen Zeiten immer stärker bedroht ist.

An der Schlosskirche angekommen, nahm Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid die Pilger in Empfang, zusammen mit noch weiteren Gläubigen, die zu dem folgenden Gottesdienst dazu gekommen waren.

In der Predigt ging der Zentralpräses auf das Gelübde ein, das der Wallfahrt zugrunde liegt und stellte die profanen finanziellen Fragestellungen in den Kontext zu den vorrangig zu betrachtenden Grundwahrheiten im Glaubensleben der Sodalen. Diese haben in ihrem Weihegebet bei der Aufnahme in die Congregation und dessen jährlicher Wiederholung beim Hauptfest der MMC gelobt: “… Ich will dich nicht verlassen. Ich werde nicht zulassen, dass etwas gegen deine Ehre geschieht. …” Und die “Wegnahme” bzw. Unzugänglichmachung zum Gebet vor dem Gnadenbild steht dem gleich. Deshalb werden die Sodalen der MMC Regensburg nicht nachlassen, damit die Wallfahrtskirche mit ihrem Gnadenbild saniert wird. Die richtungsweisende Predigt des Zentralpräses ist als Video hier abrufbar.

Nach dem Gottesdienst fand sich ein Großteil der Pilger dann vor der Wallfahrtskirche ein und versammelten sich danach zum gemeinsamen Mahl im Dechbettener Hof.

Die Pilger mit den Bannerabordnungen versammeln sich bei der Jakobskirche.
Die Verantwortlichen für den Pilgerzug (Präfekt Peter Pilz, ehem. Präfekt Peter Krikorka, Assistent Hans Faltermeier.
Die blau-weißen Banner führen die Prozession an.
Der glorreiche Rosenkranz mit Anliegen des Friedens wurde auf dem Prozessionsweg gebetet.
Die Pilger – voran die Bannerträger erreichen die Schlosskirche Prüfening.
Sie werden vom Zentralpräses Msgr. Thomas Schmid in die Kirche begleitet.
Präfekt Peter Pilz trägt die Lesung vor.
Der Zentralpräses während seiner Predigt zum Thema “Gelübde der MMC-Wallfahrt”
Seit dem Jahr 1602 pilgert die MMC Regensburg jährlich an Ostern – hier im Jahr 2021 trotz der Corona-Pandemie eine kleine Gruppe, um das Gelübde zu erfüllen.
Die Wallfahrtsmadonna im Hochaltar der Kirche in Dechbetten

Dieser Beitrag ist auch bei den geistlichen Impulsen enthalten.