In diesem Jahr hatte die MMC Willenhofen alle Sodalen des Bezirks Labertal zum Bezirkskonvent nach Herrnried eingeladen. In der dortigen Filialkirche beteten die Sodalen den Rosenkranz und feierten die heilige Messe. Bei der anschließenden Zusammenkunft im Gasthaus Neugebauer sprach der Zentralpräses der Marianischen Männercongregation Schmid zum Thema „Zuversicht und Hoffnung im Glauben“.
Nach dem Rosenkranz feierte Monsignore Thomas Schmid in Konzelebration mit Pater Mejo Jose Puthussery aus Frauenberg in der Filialkirche Mariä Heimsuchung in Herrnried die heilige Messe. Das bis auf den letzten Platz gefüllte Gotteshaus schmückten dabei 13 weiß-blaue MMC-Banner aus dem Bezirk Labertal.
Bei der anschließenden Versammlung im Gasthaus Neugebauer begrüßte Bezirksobmann Alfons Dummer die Sodalen, insbesondere den MMC-Zentralpräses Schmid, Pater Mejo, den Präfekten Peter Pilz, den Assistenten Johann Faltermeier sowie die Consultoren und seine Stellvertreter im Bezirk.
Nach der Begrüßung stellte sich der im Frühjahr neu gewählte Präfekt Peter Pilz kurz den Sodalen vor:er kommt aus dem Bezirk X und ist in der Expositur Bubach beheimatet.
Den Hauptteil des Konvents bildete das Referat des Zentralpräses Monsignore Thomas Schmid. Zu Beginn stellte er die Fragen: „Wem können wir heute noch vertrauen?“ und „Was können wir der Angst vor den Konflikten und Problemen auf der Welt entgegensetzen?“ Die Lösung, erklärte er, ist der feste Glaube an Jesus Christus und Gott, der über den Mächtigen dieser Welt steht. Nach dem Vorbild von Pater Rupert Mayer – Ehrenpräses der MMC – sollten alle Christen und insbesondere die
Sodalen folgende vier Punkte besonders wichtig nehmen: Erstens müssen wir der Wahrheit verpflichtet bleiben. Zweitens müssen wir den Frieden im Alltag beginnen. Drittens dürfen wir die Schwachen nicht vergessen. Und viertens müssen wir beten und handeln. So kann es gelingen, dass nicht die Angst, sondern die Liebe gewinnt und jeder Christ Hoffnung und Zuversicht weitergeben kann. Dann hat Gott das letzte Wort und nicht die Mächtigen dieser Welt.
Im nächsten Teil der Versammlung nahm Bezirksobmann Dummer die Ehrung langjähriger Sodalen vor. Einigen Sodalen aus dem Bezirk Labertal konnte er eine Dankurkunde mit Anstecknadel für 25, 40 oder 50 Jahre übergeben.
Da kein Kandidat für die Neuwahl zum Bezirksobmann gefunden werden konnte, erklärte sich Dummer bereit, dieses Amt bis zum Frühjahr 2027 kommissarisch weiterzuführen.
Die Bezirkstermine für 2027 müssen mit den Pfarreien und Gasthäusern noch abgestimmt werden. Der Frühjahrstermin (Gedenkgottesdienst) soll in Beratzhausen bzw. Operpfraundorf gehalten werden. Für den Bezirkskonvent im Herbst ist Aichkirchen in Planung.
Bericht: Gottfried Riepl
Bilder: Franz Käufl





