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Bezirk VII: Konvent des Bezirks VII Maria Schnee in Alteglofsheim

MMC im Bezirk Maria Schnee mit überzeugendem Bekenntnis zu Maria

Die MMC hat den Bezirkskonvent mit starker Beteiligung in Alteglofsheim gefeiert. Bezirkspräses Pfarrer Klaus Beck referierte zum Jahresthema “Die Psalmen – eine Symphonie des Lebens im Gebet”.

Der jährlich stattfindende Konvent hat in diesem Jahr in Alteglofsheim in der Pfarreiengemeinschaft Alteglofsheim-Köfering stattgefunden. Den Auftakt bildete ein Rosenkranzgebet, das Obmann Richard Heindl gestaltete. Zum Festgottesdienst zogen neun MMC-Banner aus den Pfarreien Alteglofsheim, Aufhausen, Köfering, Langenerling, Mintraching, Moosham, Pfakofen, Thalmassing und Wolkering-Gebelkofen mit Bezirkspräses Pfarrer Klaus Beck, dem Pfarrpräses BGR Pfarrer Pater Joseph Puthussery und dem Präfekten der MMC Regensburg Peter Pilz in die Pfarrkirche St. Laurentius ein. Elf Ministrantinnen und Ministranten begleiteten die Geistlichen.

Die Pilgermadonna der MMC, eine Nachbildung der Schwarzen Madonna von Altötting war in der Pfarrkirche aufgestellt. Dem Gottesdienst stand der Bezirkspräses vor, in Konzelebration mit dem Pfarrpräses. Sowohl an der Orgel mit Bernhard Steinberger als auch am Ambo mit Rupert Plattner standen zwei Sodalen aus Alteglofsheim zur Verfügung. In seiner Predigt ging Pfarrer Beck auf die Tagesheilige Teresa von Àvila und ihr inneres Beten ein – “Manchmal ist ein Seufzer ein Gebet”.

Im Konvent stellte sich nach der Begrüßung durch Bezirksobmann Bietmar Breu der Präfekt Peter Pilz den Sodalen vor. Im Konventvortrag behandelte der Bezirkspräses das Jahresthema der MMC: Die Psalmen – eine Symphonie des Lebens im Gebet. Das Buch der 150 Psalmen entstand in der Zeit 1400 v.Chr. bis 400 v.Chr. und ist das Lebens- und Glaubensbuch des Gottesvolkes. In den unterschiedlichen Gattungen ging Pfarrer Beck auf die verschiedenen Lebenssituationen ein, die sämtlich in den Psalmen wiederzufinden sind. Diese unterschiedlichen Lebenslagen bilden die Symphonie des Lebens. Die Gebete sind heute noch genauso anwendbar als zu den Zeiten ihrer Entstehung. Die klar strukturierten Gattungen des Psalter, der Sammlung der Gebete, machen es dem Beter einfach, zur jeweiligen Situation ein passendes Gebet zu finden. Pfarrer Beck verdeutlichte dies an einprägsamen Beispielen: Lob, Jubel und Dank, Hilferufe, Klage und Schmerz, Weisheit und Herrscher, aber auch Wut und Fluchpsalmen. Jesus ist selbst mit diesen Gebeten aufgewachsen. Ein bekanntes Beispiel für ein von Jesus ausgesprochenes Gebet der Klage ist beim Sterben aus Psalm 22: “Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen”.

Bezirksobmann Dietmat Breu zeichnete anschließend langjährige Sodalen aus. Für 25 Jahre: Hans Steinberger und Anton Weitzer (Alteglofsheim), Karl Soethe (Mintraching), Dr. Franz Mohr und Josef Schindlbeck (Pfakofen), Anton Blabl, Josef Heigl und Josef Schmidbauer (Wolkering-Gebelkofen). Für 40 Jahre: Albert Allkofer jun. (Alteglofsheim), Herbert Geser, Siegfried Maurer, Ludwig Schmid und Josef Stierstorfer (Mintraching), Josef Weigl (Pfakofen), Franz Schreiner (Thalmassing), Erwin Kammerl (Wolkering-Gebelkofen). Für 50 Jahre: Heinrich Aichner (Alteglofsheim), Eduard Denk und Johann Bindorfer (Thalmassing). Für 60 Jahre: Willibald Geser (Mintraching). Für 70 Jahre: Albert Allkofer sen. (Alteglofsheim). Die Alteglofsheimer Jubelsodalen waren bereits beim Pfarrkonvent geehrt worden.

Bericht: Richard Heindl
Fotos: Raphaela Heindl