D e r  O b m a n n
 
 

 

 


Der Obmann

                 

Status und Funktion

Nach den Statuten der MMC Regensburg steht der Pfarrcongregation ein Obmann (in der Regel) mit einem Stellvertreter vor.

Der Obmann versteht sich in seiner Funktion als "Erster unter Gleichen" und erfüllt seine Aufgaben unter der Führung des jeweiligen vom Bischof ernannten Zentralpräses.

Das Vorbild Mariens im Blick fühlt sich der Obmann in besonderer Weise dazu verpflichtet, dem Aufbau des Reiches Gottes zu dienen. Er bemüht sich in Gemeinschaft mit allen Sodalen seiner Pfarrcongregation um ein erfülltes Christsein in der Kirche Gottes.

Zweifache Verantwortung

Der Obmann ist zunächst verantwortlich für die MMC innerhalb seiner Pfarrei und weiß sich darin dem Geist und der Prägung der MMC verpflichtet.

Er motiviert die Sodalen seiner Pfarrcon- gregation zur aktiven Teilnahme, ggf. auch zur Mitgestaltung des geistlichen und kirchlichen Lebens in der Pfarrgemeinde. Klare Abstimmung mit dem Pfarrpräses ist unabdingbar.

Der Obmann steht auch für die gesamte Gemeinschaft der MMC in Mitverantwortung. Über das Congregations Büro, sowie über die gemeinsamen bzw. regionalen Obmännertage oder ggf. auch auf Bezirksebene bringt er sich in die MMC-Regensburg ein.

 

Einbindung ins pfarrliche Leben

Alle Initiativen in der Pfarrcongregation sollen selbst- verständlich im Vorfeld mit dem Pfarrpräses terminlich und inhaltlich abge- stimmt werden.

Der Obmann soll stets ein offenes und loyales Verhältnis zum Pfarrpräses an- bieten bzw. wahren.

Marienverehrung fördern

Unter der geistlichen Begleitung des Pfarrpräses soll sich der Obmann vor allen in organisatorischer Hinsicht darum bemühen, Veranstaltungen und Unternehmungen zu planen und zur Durchführung zu bringen, die nicht nur den Sodalen, sondern auch allen Gläubigen in einer Pfarrei, Maria als Wegbegleiterin und Fürsprecherin nahebringen sollen und dabei helfen, Maria immer mehr kennnen- und lieben zu lernen und alles in allem die Verehrung Mariens derart zu fördern, dass dadurch im Letzten und auf unmissverständliche Weise Gott verherrlicht und angebetet wird.

                  


 

Organisator

Mindestens einmal im Jahr lädt der Obmann zu einem Pfarrkonvent ein.

Ein Pfarrkonvent gliedert sich in zwei wesentliche Teile

  • Eine gottesdienstliche Feier (HI. Messe, Rosenkranz, Andacht, ...)

  • Eine Zusammenkunft mit geistlichem Impuls und geselligem Beisammensein

Multiplikator

Der Obmann lädt ein
  • zur Mitfeier des Hauptfestes
  • zur Teilnahme an der Familienwallfahrt
  • zur Teilnahme an Jahresexerzitien
Der Obmann nimmt teil am 
  • Regionalen Obmännertag
    (Süd bzw. Nord)
  • Gemeinsamen Obmännertag

Koordinator

Der Obmann sorgt

  • für die umgehende Verteilung der Jahr- bücher
  • das Einbringen der Jahresopfer und der unverzüglichen anteiligen Weitergabe an das Congregations-Büro (innerhalb des Ersten Jahres-Quartals)
  • Die Aktualisierung des Mitgliederstandes seiner Pfarrcongregation

Gewinnen von neuen Sodalen

  • Info-Material, Jahrbuch und Aufnahme- formulare sind im Congregation-Büro zu erhalten
  • Auf Homepage verweisen
  • Neuanmeldungen sind umgehend an das Congregations-Büro weiterzuleiten.
  • Die Aufnahme findet in der Regel beim Hauptfest statt.

Ehrung von Jubelsodalen

  • Sodalen werden geehrt für
    25, 40, 50, ... Jahre
  • Die Ehrungen sollen jeweils am Samstag, der dem Gedenktag von Pater Rupert Mayer am nächsten liegt, in einem zentralen nachmittäglichen Festkonvent geschehen.
  • Die zu Ehrenden werden im Zusammenwirken mit dem Congregations-Büro ermittelt und eingeladen.
  • Ausnahmsweise kann die Ehrung auch im Rahmen eines Bezirkskonventes geschehen,

    • Wenn die zu Ehrenden aus gesund¬ heitlichen Gründen nicht mehr am zentralen Ehrennachmittag teilnehmen konnten
    • Wenn es den zu Ehrenden nicht möglich war eine Fahrgelegenheit nach Regensburg zu bekommen
    • Wenn dringende familiäre Gegebenheiten dagegenstehen

Sorge um Kranke und Sterbende

  • Der Obmann sorgt dafür, dass Sodalen, die (längere Zeit) krank sind, besucht werden.
  • Für sterbend kranke Sodalen bietet der Obmann ggf. den Angehörigen angemessene Unterstützung und dem Sodalen Trost aus dem gemeinsamen Glauben an.
  • In jedem Fall aber begleitet die Pfarr- congregation einen sterbenden Sodalen im Gebet.

Sorge um Tote und Trauernde

  • Der Obmann teilt den Tod eines Sodalen umgehend dem Congregations-Büro mit.
  • Der Zentralpräses kondoliert den Angehörigen mit einer Karte und feiert für die Verstorbenen die HI. Messe.
  • Der Obmann teilt dem Pfarrpräses mit, wenn ein Verstorbener Sodale der MMC war.
  • Der Obmann erbittet das Gebet aller Sodalen für den Verstorbenen im Totenrosenkranz oder bei einem ggf. stattfindenden nament-lichen Totengedenken.
  • Ggf. unterstützt die MMC die Hinter- bliebenen organisatorisch bzw. durch vor- bereitende und mitwirkende Tätigkeiten bei den Beerdigungsfeierlichkeiten.

Kontaktpflege

Der Obmann steht in enger Verbindung mit dem Congregations-Büro und erledigt umgehend die Korrespondenz mit demselben

• Neueintritte

• Todesmitteilungen

• Adressänderungen

• Austritte (warum?)

Der Obmann setzt Zentral-, Bezirks- und Pfarrpräses von Terminen und Veranstaltungen in Kenntnis; ggf. lädt er dazu auch entsprechend ein.

Der Obmann bemüht sich um Kontakt zu den be- nachbarten Pfarrcongregationen und pflegt Gemeinschaft mit den Obmännern seines Bezirkes bzw. der gesamten MMC.

 

Öffentlichkeitsarbeit
Veranstaltungshinweise

Der Obmann bemüht sich um eine gute Bericht- erstattung zu Veranstaltungen der MMC

• Lokalpresse

• Jahrbuch

• Homepage

Der Obmann gibt Veranstaltungshinweise und lädt ein über

• örtlichen Pfarrbrief

• Lokalpresse

• Jahrbuch

Bannereinsatz

Der Obmann sorgt dafür, dass bei öffentlichen Veranstaltungen das Banner der MMC mitgetragen werden kann.

Der Einsatz des Banners ist als äußeres Be-kenntniszeichen zum Glauben und zur Kirche zu verstehen und darf in keinem Zusammenhang zu ideologischen Zwecken missbraucht werden.